mein Altar für Danu

 

Danu (Ana, Perchta, Caillach, Arianrhod)

Göttin der Luft und des Winters; Göttin der Zeit zwischen den Zeiten; des Endes und des Neubeginns; der Zeit zwischen Ausatmen und Einatmen; der Zeit zwischen Sterben und Wiedergeburt.

Sie ist auch die Göttin der Einkehr und der Ruhe/Stille; der Beginn neuen Lebens im Verborgenen.

Im Gegensatz zu Domnu, wo alles auf dem Höhepunkt des Treibens, der Aktivität ist, ist Danu der tiefste Punkt des Lebens; der Tiefstand der Sonne zur Wintersonnenwende, der dunkle Mond bei Neumond; die Zeit vor der Dämmerung, wo die Nacht am dunkelsten ist.

Im menschlichen Leben ist sie die steinalte Weise, die knochige Alte; wie auch die Seele vor der Wiedergeburt und die Schwangerschaft und das Kind, das im Verborgenen wächst.

Danu ist die immerwährende Hoffnung, die Vision, der Funke, der Gedanke, die Inspiration … der Moment, wo das Rad stehen bleibt und sich von neuem beginnt zu drehen.

Der Mensch/die Natur, nach außen sterbend wahrgenommen, beinhaltet bereits in der Tiefe das neue Leben.

Das ganze Wissen eines Lebens, eines Jahres in sich … oder sogar vieler Leben/Jahre … kehren wir dorthin zurück, von wo aus wir losgegangen sind.

Danu bringt uns das sterben des Alten, woraus Neues entsteht.

Beim sterben sind wir im Endeffekt alleine – „all-eins“ mit uns selbst und sind über die Jahre und Leben weise geworden … an Erfahrungen, an Erinnerungen, an Wissen.

Wenn wir gehen und wenn wir kommen, geht jeder alleine diesen Weg und durch die Pforte – aus der Welt – oder – in die Welt, und wir bringen alles Wissen, alle Weisheit mit uns … und vergessen es.

Danu (Ana), verbindet uns auch mit unseren Ahnen, mit denen, die vor uns hier waren; ihrer Weisheit, ihrem Wissens, mit denen wir uns über unseren Geist verbinden können, über die Silberschnur und unsere Blutlinie.

Sie sind auch die Verbindung zu unserem Urwissen und unserem Unterbewußtsein.

Morgene: Thyronoe

Alter im Lebenskreis:  die Steinalte, die ganz alte Weise

Jahreskreis: Wintersonnenwende

Element: Luft - Atem - die wir zum Leben brauchen - über die wir alle miteinander verbunden sind - wir atmen alle (!) die gleiche Luft ein

Farbe: der Silber(-streif am Horizont) und das violett der Morgenröte

Tiere: Eule, Bussard, Adler

Baum: Stechpalme

Blumen: Rose von Jericho, Christrose

Aroma-Öle: arabischer Weihrauch, Myrrhe, Eukalyptus

Tageszeit: 02:00 – 05:00 Uhr die Zeit vor der Dämmerung, wo die Nacht am dunkelsten ist; die Zeit der Rückverbindung zu unserem Urwissen, unseren Visionen ist die Zeit zwischen 3-4 Uhr

Mond: Neumond/Dunkelmond

Planet: Uranus – Planet der Individualität, der Gedankenblitze, der Erkenntnis und der Offenheit Neues fruchtbar zu machen